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Klinikum Niederlausitz

Klinikum Niederlausitz tritt knappschaftlichem Gesundheitsnetz bei

Seit drei Jahren bietet prosper Versicherten in der Lausitz eine besser abgestimmte Behandlung

Zum Jahresbeginn ist das Klinikum Niederlausitz mit den Standorten Senftenberg und Lauchhammer dem Gesundheitsnetz prosper beigetreten. Damit konnte die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See das medizinische Versorgungsangebot für über 22.000 prosper-Versicherte in der Lausitz weiter ausbauen. Vor genau drei Jahren startete die Knappschaft gemeinsam mit dem Carl-Thiem-Klinikum, dem Krankenhaus Spremberg, niedergelassenen Haus- und Fachärzten aus der Region und der DAK das Gesundheitsnetz. Seitdem ist viel passiert: Heute nehmen insgesamt 145 Haus- und 128 Fachärzte teil, immer mehr Versicherte schreiben sich bei prosper ein und mit dem Klinikum Niederlausitz geht das dritte Netzkrankenhaus an den Start.

Mit dem Beitritt des Klinikums Niederlausitz – im übrigen ehemalige Knappschaftskrankenhäuser mit starkem Bergbaubezug – ist es uns gelungen, die medizinische Versorgungsstruktur von prosper in der Lausitz entscheidend zu erweitern, erklärt Ulrich Freese, Vorstandsvorsitzender Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See. Insbesondere in der Region Senftenberg und Lauchhammer verfügt die Knappschaft über ein großes Versichertenpotenzial, das von dem neuen Netzkrankenhaus profitieren wird. Die Netzregion prosper Lausitz erstreckt sich einschließlich der Städte Lübben im Norden und Cottbus, Spremberg, Senftenberg im Süden über ein relativ großes Gebiet. Umso wichtiger ist es, den Menschen im Gesundheitsnetz neben der ambulanten auch eine stationäre medizinische Versorgung ganz in ihrer Wohnortnähe anbieten zu können.

Hendrik Karpinski, Geschäftsführer der Klinikum Niederlausitz GmbH erklärt: „prosper hat sich auf die Fahnen geschrieben, dass ambulante Ärzte und Krankenhausärzte besser zusammenarbeiten. Ich denke, dass die Patienten das zu Recht von uns erwarten dürfen. Wir sind von den Möglichkeiten, die die prosper-Idee für die Patienten bietet, überzeugt und unsere Mediziner freuen sich auf die Zusammenarbeit mit den ärztlichen Kollegen aus dem prosper-Gesundheitsnetz. Und er fügt hinzu: Unser medizinisches Versorgungsangebot ist eine ideale Ergänzung für das Gesundheitsnetz.

Die prosper-Idee ist bereits seit 1999 ein Erfolgsmodell im deutschen Gesundheitswesen. prosper ist das sektorübergreifende Versorgungsnetz in Deutschland, in dem kranke Menschen umfassend mit all ihren Erkrankungen versorgt werden. Ziel des Gesundheitsnetzes ist es, durch einen reibungslosen Informationsfluss aller Beteiligter untereinander eine medizinisch hochwertige und zugleich effiziente Behandlung der Patienten sicherzustellen.

Im Mittelpunkt des Gesundheitsnetzes stehen dabei der Patient und dessen optimierte Versorgung durch eine engere Abstimmung der behandelnden Ärzte untereinander. Doppeluntersuchungen sind oft überflüssig, führt Hans Adolf Müller, Leiter Versorgungsmanagement Knappschaft, aus. Wir haben festgestellt, dass durch einen besseren Kommunikationsfluss unter den Ärzten viele Behandlungen sowohl kürzer als auch effizienter gestaltet werden können.

Neben prosper in der Lausitz gibt es mit Bottrop, Essen/Mülheim, Gelsenkirchen, Recklinghausen und im Saarland noch fünf weitere Gesundheitsnetze, die die Knappschaft im Rahmen der integrierten medizinischen Versorgung eröffnet hat, und dies mit Erfolg. Schon heute nehmen über 200.000 Versicherte der Knappschaft und mehr als 2.000 niedergelassene Ärzte und 12 Krankenhäuser sowie zwei Rehakliniken an prosper teil.

Vorteile für die Versicherten

Neben einer effizienteren Behandlung bietet prosper Knappschafts-versicherten eine medizinisch hochwertige Versorgung: Durch den fachkundigen Austausch der behandelnden Ärzte wird das Krankheitsbild von Patienten im Ärzte-Team diskutiert, so dass Therapien in Abstimmung erfolgen. Sie sorgen dafür, dass medizinische Leistungen noch besser aufeinander abgestimmt werden und eine lückenlose Versorgung zum Wohle des Patienten geleistet wird. Durch die Befreiung von der Praxisgebühr und Vergünstigungen bei der Zuzahlung im Falle eines Krankenhausaufenthaltes in den Netzkrankenhäusern, für die ersten zehn Tage im Jahr, werden die Versicherten am Erfolg beteiligt. Alle Versicherten der Knappschaft, deren Hausarzt prosper-Arzt ist, können sich für das Modell einschreiben. Die Teilnahme an prosper ist freiwillig und kostenlos.

Ulrich Freese zieht nach den ersten drei Jahren prosper in der Lausitz eine positive Bilanz: Die Resonanz bei den im Gesundheitsnetz Mitwirkenden ist sehr gut. Der Kommunikationsfluss zwischen Knappschaft, Ärzten, Krankenhäusern und den anderen Leistungserbringern hat sich verbessert, so dass eine höhere Behandlungsqualität und damit eine größere Patientenzufriedenheit und nicht zuletzt mehr wirtschaftliche Effizienz erzielt werden konnten.


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